CLARITY Act steht vor kritischem 72-Stunden-Fenster vor der Senatspause

- Entgegen den Erwartungen enthielt der offizielle Zeitplan der Senatsabstimmungen am Montag nicht das CLARITY Act.
- Der Senat wird laut Berichten um 17:30 Uhr zusammenkommen, um über ein gewöhnliches Ausgabengesetz abzustimmen.
- Für den Gesetzentwurf gilt eine Frist am Freitag für eine Verfahrensabstimmung, bevor der Senat am 10. August in die Sommerpause geht.
Der am Montag veröffentlichte Abstimmungsplan des US-Senats enthält nicht den lang erwarteten Digital Asset Market Clarity Act. Diese Entwicklung nährt Zweifel daran, ob das Gesetz vor der Sommerpause im Plenum verabschiedet werden kann.
Das Fehlen auf der geplanten Abstimmungsliste des Senats bedeutet nicht, dass der Gesetzentwurf abgelehnt wurde. Es hat jedoch die Sorge vor Verfahrensverzögerungen und politischen Verhandlungen rund um den regulatorischen Rahmen für Krypto verstärkt.
Senatsplan schließt das CLARITY Act aus
Das CLARITY Act ist ein Gesetzentwurf, der einen klaren regulatorischen Rahmen für die Kryptobranche schaffen soll. Er definiert neu, welche Behörde für die Aufsicht über Wertpapiere und welche für Rohstoffe zuständig ist.
Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den Gesetzentwurf im vergangenen Jahr mit überparteilicher Unterstützung. Dennoch sind noch entscheidende Schritte nötig, damit er vollständig in Kraft tritt.
Der Senat aktualisierte seinen Abstimmungsplan, um am 3. August zur Plenarabstimmung über die aufgeführten Gesetzentwürfe zusammenzukommen. Das CLARITY Act gehörte zu den am meisten erwarteten Vorhaben auf der Liste. Die Liste enthielt jedoch keinerlei Maßnahme zum Krypto-Regulierungsgesetz, sodass es weiterhin in verfahrenstechnischer Ungewissheit verbleibt.
Der Senat kommt am Montag um 17:30 Uhr wieder zusammen. Er wird eine Cloture-Abstimmung über den Antrag anstreben, mit einem Ausgabengesetz, H.R. 6200, fortzufahren. Da die CLARITY-Act-Abstimmung im Senat fehlt, bleibt vor der Sommerpause der Abgeordneten weniger Spielraum im Zeitplan.
Warum das Timing wichtig ist
Die Sommerpause des Senats soll am 10. August beginnen und bis zum 11. September dauern. Damit würde sich das verbleibende Zeitfenster deutlich verkleinern. Dem CLARITY Act bleiben nur noch wenige Sitzungstage für Verhandlungen.
„Wird am Mittwoch, den 5. August, ein gewöhnlicher Cloture-Antrag eingereicht, könnte der Senat frühestens am Freitag, den 7. August, eine Verfahrensabstimmung darüber abhalten, ob mit dem Gesetzentwurf fortgefahren wird – jedoch keine endgültige Abstimmung über die Verabschiedung.“
Ein Cloture-Antrag am 5. August könnte den Weg für eine Verfahrensabstimmung über den Gesetzentwurf bis Freitag ebnen. Dafür wären 60 Stimmen für die Cloture nötig, um fortzufahren, und dies würde entscheiden, ob der Gesetzentwurf vorankommen kann.
Der Gesetzentwurf steht weiterhin vor mehreren entscheidenden Hürden. Der Senat muss alle im Verlauf angenommenen Änderungsanträge in Einklang bringen. Sobald die vollständige Zustimmung des Senats vorliegt, geht der Prozess an beide Kammern, um sich auf eine einheitliche Fassung des Gesetzentwurfs zu einigen.
Im letzten Schritt wird er zur endgültigen Genehmigung auf den Schreibtisch von Präsident Trump geschickt, um Gesetz zu werden. Doch mit jedem vergehenden Tag verringern sich die Chancen auf eine Verabschiedung, und die Angelegenheit verschiebt sich zunehmend auf die Zeit nach der Sommerpause im August.
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